Spaziergang durch Worpswede (mit Besuch der Großen Kunstschau mit der Kelley-Ausstellung) / Прогулянка Ворпсведе (з відвідуванням Великого арт-шоу з виставкою Келлі)
Екскурсія є безкоштовною. Витрати на транспорт та вхідні квитки оплачуються з власної кишені
UNBEDINGT SEHENSWERT.
Bei Kaffee und Kuchen Filmklassiker genießen.
Einlass 13:30.
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Eintrittskarte anfragen für registrierte Teilnehmer der Kulturtafel.
Eintrittskarten können alle registrierten Teilnehmer der Kulturtafel Bremen auf Anfrage und bei Verfügbarkeit beziehen. Fragen zur Kulturtafel und wie man sich dort registrieren kann, werden hier beantwortet.
THEATERAUFFÜHRUNG DES LK DARSTELLENDES SPIEL DER OS LEIBNIZPLATZ, 12. JHG.
Inmitten von Lieben, Leben und Freundschaft treffen Filmfanatiker und Kinomitarbeiter in einem kleinen charmanten Kino (Die Flimmerkiste) aufeinander. Doch hinter der Leinwand verstecken sich nicht nur Herzschmerz und die Herausforderungen des Lebens, sondern auch die kapitalistische kommerzielle Welt.
Copyright Text & Bild: Shakespeare Company
Im idyllischen Messina, wo Herzog Leonato die beiden Kriegshelden Claudio und Benedick empfängt, entfacht ein Maskenball ein regelrechtes Liebeschaos, in dem keiner mehr weiß, wer wem trauen kann und warum man wen eigentlich liebt. Die scharfzüngige Beatrice und der wortgewandte Benedick liefern sich geistreiche Wortgefechte, während Hero und Claudio von eifersüchtigen Intrigen bedroht werden. Die Liebe entsteht immer vor den Blicken der anderen und ist eingefädelt durch Hörensagen und von Gerüchten. Findet man heutzutage überhaupt noch sein Glück in der Zweisamkeit? Was für eine Rolle spielt die Öffentlichkeit und Gesellschaft für unsere Liebesbeziehungen?
Die Themen von Liebe, Eifersucht, Missverständnisse und die Kunst der Täuschung stehen im Mittelpunkt, aber auch die Frage: Darf man überhaupt noch Lärm machen für das persönliche Glück?
»Viel Lärm um nichts« ist eine bunte Komödie, die es in sich hat. Sie trifft genau die wunden Punkte zwischen Männern, die angeblich vom Mars kommen, und Frauen, die von der Venus stammen. Oder ist das auch alles gar nicht wahr?
Copyright Text & Bild: Shakespeare Company
Endlich auch in Bremen: Queen – Heaven, eine der erfolgreichsten Musikshows in 360° Projektion!
Zu fulminanten Bildwelten erklingen die größten Hits der britischen Ausnahmeband um Sänger Freddie Mercury. Die bekannten Videoclips zu den Songs wurden dabei ebenso in die Planetariumsprojektion integriert wie neugestaltete Sequenzen, die die gesamte riesige Kuppelfläche ausnutzen. So entsteht ein gigantisches Bild- und Tonerlebnis der Extraklasse. Lassen Sie sich dieses Erlebnis nicht entgehen!
Es handelt sich hier um eine reine Unterhaltungsshow ohne astronomische Inhalte!
Wichtiger Hinweis: 2for1 Tickets sind bei dieser Veranstaltung leider nicht gültig
Empfehlung ab 14 Jahre.
Copyright Text & Bild: Olbers-Planetarium
Drei Epochen, zwei Generationen, ein Familiendrama.- Im Summer of Love 1967 brennt die Luft vor Erwartung – etwas wird passieren, die Welt wird sich ändern und Kenneth und Sandra wollen dabei sein! Doch was wird aus ihren Erwartungen und Träumen im Laufe der Jahre? Eine gescheiterte Ehe und 30 Jahre später, ist die Liebe im Egoismus und der Aufbruch der ’68er im Neoliberalismus angekommen. Wovon träumen ihre mittlerweile erwachsenen Kinder? Werden sie die Welt, wie damals ihre Eltern, mit einer neuen Utopie umformen oder sind sie längst unter die Räder der Zeitläufte geraten? Ein Stück über Lebensgefühle im Wandel und die Konstante, dass das Private auch stets politisch ist.
Wie in „King Charles III“ gelingt es Mike Bartlett auch in „Love Love Love“ wieder einmal, gesellschaftlich relevante Themen in einem gleichzeitig spannenden und unterhaltsamen Plot unterzubringen: schräg amüsant, böse satirisch und mit einem messerscharfem Blick für die Ironien des Lebens. Versteckt in einer Familiengeschichte hat Bartlett ein “state of the nation”-Stück geschrieben und liefert eine pointierte Bestandsaufnahme, die zum Nachdenken einlädt: über die Komplexität von gesellschaftlichen Bewegungen und Gegenbewegungen, über Ideale und Realitäten, Allgemeinwohl und private Prioritäten.
Copyright Text & Bild: Shakespeare Company
Am 4. Juni 1949, zwei Wochen nach Inkrafttreten des Grundgesetzes, heiratet die Bremerin Wilma Helmers den ehemaligen Zwangsarbeiter Oleksa Szwajka, der 1942 mit 19 Jahren von den Nazis aus Galizien nach Bremen verschleppt worden war und schwer lungenkrank überlebt hat.
6 Wochen nach der Hochzeit entziehen Bremer Behörden Wilma Szwajka aufgrund des Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetzes von 1913 die deutsche Staatsangehörigkeit. Über 40 Jahre muss die Familie (Oleksa, Wilma und ihre drei Kinder) staatenlos leben. Regelmäßig muss sie zur Ausländerpolizei, um ihre Aufenthaltsgenehmigung zu verlängern und bestätigen zu lassen, dass „das Leben der Frau B. keinen Anlaß zu Beschwerden“ gibt.
Erst 1986 erklärt sich ein Anwalt bereit, sie zu vertreten: der 31 Jahre alte Bernhard Docke aus der Kanzlei Heinrich Hannover. 1991 entscheidet das Verwaltungsgericht endlich, dass das Vorgehen der Behörden rechtswidrig war und Wilma Szwajka ihre deutsche Staatsangehörigkeit nie verloren hat. 1993 übergibt Bürgermeister Wedemeier Oleksa Szwajka die Einbürgerungsurkunde und bittet im Namen Bremens um Entschuldigung für erlittenes Unrecht.
Copyright Text & Bild: Shakespeare Company
No more I love you’s
The language is leaving me
No more I love you’s
Changes are shifting outside the words
(The lover speaks about the monsters)
Annie Lennox
In ihrem Roman schickt Virginia Woolf ihre Titelfigur Orlando auf eine fantastische ,300jährige Lebensreise durch unterschiedliche Zeiten und Genderrollen. Seit seiner Veröffentlichung im Jahr 1928 hat dieser Roman Generationen von Leser:innen fasziniert und inspiriert, besonders Menschen, die sich keinem der für sie vorgesehenen sozialen und sexuellen Rollenmodelle wiederfanden. „Orlando“ spielt die Möglichkeit durch, spielerisch oder existenziell ein anderes Lebensmodell zu erproben. Die Hauptfigur Orlando wird im 17. Jahrhundert als Mann geboren, verwandelt sich in eine Frau, die im 18. einen literarischen Salon leitet. Das 19. konfrontiert sie mit konformistischen Rollenkonventionen für Frauen, die ihren Widerstandsgeist herausfordern. Zuletzt sehen wir sie als Frau ihrer Zeit im Jahr 1928, zur Zeit des Erscheinens des Romans.
Orlandos Geschichte hat in den Herzen vieler Leser- und Theatergenerationen den Keim der Spiellust, des Widerstands gegen Konformismus und der Erneuerung gepflanzt. Für den brasilianische Regisseur und Performance-Künstler Rodrigo Garcia Alves hat die Lektüre des Romans „Orlando“ einen Wendepunkt in seiner Biografie bedeutet: geboren und aufgewachsen in einem kleinen Dorf im Ländlichen Brasilien, half ihm der Roman, seine eigene Identität zu erkennen und zu verwirklichen. Schauspiel und Performance boten ihm die Möglichkeit, sich künstlerisch auszudrücken und sie als Motor für seine kreative Arbeit zu nutzen. Die Inszenierung erweitert die Grenzen des herkömmlichen Sprechtheaters mit musikalischen und choreografischen Elementen und einem Soundtrack mit subkulturellen Einflüssen und musikalischen Ikonen präsentiert.
Orlando ist ein Liebesbrief, aber auch ein Zeugnis dafür, wie uns die Natur zeigt, dass es keine Grenzen für Identität, Zeit und Vorstellungskraft gibt.
Mit Einführung 30 Min vor Beginn
Copyright Text & Bild: Shakespeare Company
Der alte Provinzschauspieler Swetlowidow ist nach der Vorstellung betrunken im Theater eingeschlafen. Nun irrt er nachts über die leere Bühne. Zu ihm gesellt sich der junge Souffleur Iwanytsch, der kein Zuhause hat und immer im Theater übernachtet. Mit ihm als Partner in der Not resümiert der alte Schauspieler sein Leben, denkt laut über die großen Rollen der Weltliteratur nach und lässt beim Spielen verschiedener Szenen die Magie des Theaters aufblühen.
Das Stück wird vom Team bearbeitet und in Bezug gesetzt zu Eriks eigener Karriere, die 1984 in der DDR begann und mit den 35 Jahren intensiver Theaterarbeit in der bremer shakespeare company ihre Fortsetzung fand. Den jungen Souffleur Iwanytsch spielt Ilja Roßbander der nach dem Abschluss seines Schauspielstudium an der Otto-Falckenberg-Schule in München als Schauspieler vor allem in Film- und Fernsehproduktionen aktiv war. In Bremen ist der gemeinsame Bühnenauftritt von Vater und Sohn ein Novum. Der Regisseur Thomas Weber-Schallauer hat bei der bremer shakespeare company bereits mehrere Shakespeare-Stücke und andere inszeniert, darunter „Perikles“ (2013), „Verlorene Liebesmüh“ (2011) und „Wie es euch gefällt“ (2015).
Copyright Text & Bild: Shakespeare Company